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Corvus PCI Drucken E-Mail

  • Schrittmotorsteuerung bis zu 3 Achsen im PCI Slot
  • Auflösung 690.000 Pos./Umdrehung
  • max. Geschwindigkeit bis 25 U/s
  • Joystickbetrieb
  • Closed Loop Schnittstelle
  • ASCII Kommandosprache glossary termVenus -1
  • softwarekompatibel mit glossary termCorvus TT
  • kompatibel mit Corvus eco
  • Makrokommandos
  • PCI Treiber für alle Windows Betriebssysteme und Linux

Anwendungsgebiete und Applikationen

Medizintechnik

Mikroskop- und Tischsteuerungen

Elektrophysiologie

Patch-Clamp-Technik

Biowissenschaften (Life Sciences)

Mikroskop- und Tischsteuerungen

Lasertechnik

Fiber Alignment Positionierung

Mikromontage

Mikropositionierung von Montageteilen

Halbleiterproduktion

Waferinspektion

Ultraschallmikroskopie

Materialprüfung

Schichtdickenmessung

Härtemesstechnik

zerstörungsfreie Materialprüfungen mittels Ultraschall

Konzept

Corvus PCI ist eine Variante der Tischsteuerung Corvus. Controller und Endstufen sind hier kompakt auf einer kleinen PCI Einsteckkarte untergebracht.

Besondere Merkmale

Im Vergleich zur herkömmlichen Schrittmotoransteuerungstechnik verursachen die an Corvus PCI angeschlossenen Motore deutlich weniger Verlustleistung und bleiben dadurch kälter. Die ausgeklügelte Ansteuerung bewirkt neben der sehr hohen Positionierauflösung ein sehr geräuscharmes Motorverhalten, was insbesondere für Geräte die in Labors aufgestellt werden von besonderem Vorteil ist.

Positionierung

Im Betrieb als Streckensteuerung werden die Achsen vektoriell bewegt, d.h. das Verhältnis der Geschwindigkeiten der Achsen zueinander ist immer konstant. Dadurch erreichen alle Achsen zum gleichen Zeitpunkt die Zielposition. Neben diesem Positioniermodus können die Achsen auch mit einer konstanten Geschwindigkeit verfahren werden.

Fehlerkorrektur

Corvus PCI ist mit der Funktion Fehlerkorrektur ausgestattet. Damit kann jede Zielposition anhand einer in der Steuerung gespeicherten Korrekturtabelle interpolierend korrigiert werden. Mit der Möglichkeit der Korrektur kann die Positioniergenauigkeit verbessert werden.

Positionierauflösung

Corvus PCI ist mit einem Echtzeitbetriebssystem ausgestattet. Der 32-Bit Prozessor verarbeitet Positionseingaben bis 1nm. Die hochauflösende Motorendstufe ist in der Lage, diese Position in einen Rotorwinkel umzusetzen.

Leistung

Corvus PCI wird direkt vom 12V Netzteil des PCs versorgt. Damit lassen sich Schrittmotore mit Phasenströmen bis 1,5A betreiben. Zur Leistungssteigerung kann die Steuerung mit einem separaten 24V Netzteil versorgt werden.

Dynamik

Aufgrund der hohen Rechenleistung besitzt Corvus PCI eine hohe Geschwindigkeits- und Beschleunigungsdynamik. Die minimale Geschwindigkeit beträgt 1nm/s. Maximal können am Motor Drehzahlen von 25 Umdrehungen/s (1500 U/min) erzeugt werden. Die Beschleunigung lässt sich in einem Bereich von 0,000001m/s² bis 4m/s² einstellen.

Beschleunigungsfunktionen

Corvus PCI bietet die Wahl zwischen linearer oder sin²-Beschleunigung. Mechanische Schwingungen, die durch die Beschleunigung des Antriebs verursacht werden, können oft mit der sin²-Funktion reduziert werden.

Messsysteme

Corvus unterstützt optische Längenmesssysteme mit RS-422 Signalausgang oder 1Vss Signalausgang. AMR-Längenmesssysteme werden ebenfalls unterstützt.

Positionsregelung

Eine Positionsregelung ist für Corvus PCI nicht zwingend notwendig, da im Zusammenwirken mit einem für den Mikroschrittbetrieb geeigneten Motor und einer präzisen Positioniermechanik erstaunliche Genauigkeiten erreicht werden können. Bei erhöhten Anforderungen an die Genauigkeit ist es sinnvoll, ein lineares oder rotatives Längenmesssystem für die Positionsregelung zu verwenden. ITK hat auch mit diesen Systemen langjährige Erfahrung und eine für den Schrittmotor optimale Lösung erarbeitet. Damit ist das Regelverhalten des Schrittmotors im Closed Loop Betrieb dem Verhalten von Servoreglern deutlich überlegen und wesentlich unkritischer. Hat der Motor die Position erreicht, steht er ohne die geringsten Regelschwingungen stabil in der Position. Der in der Steuerung integrierte PID-Positionsregler erlaubt neben der klassischen Parametrisierung zusätzliche Eingriffsmöglichkeiten um das Regelverhalten weiter zu optimieren.

 

 
 

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